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| Generell ist aber zu sagen, dass Bewegung während stabileren Phasen dem Gleichgewicht, den Muskel- und Tastfunktionen, dem Stoffwechsel und dem
allgemeinen Wohlbefinden nur förderlich ist.
Zudem wird bei körperlicher Betätigung der Botenstoff SEROTONIN im Gehirn vermehrt ausgeschüttet, was zu positiver Stimmung und Ausgeglichenheit führen kann. Gerade wenn ein Defekt im Gleichgewichtssystem vorliegt, ist es sinnvoll, die anderen Sensoren wie z. B. Beine und Muskeln zu stärken, um die Dysfunktionen (Gleichgewichtsstörungen und auch sogenannte " Ausfallschritte") besser abfangen und ausgleichen zu können. Ein völlig versteifter und unbeweglicher Bewegungsapparat kann das nicht leisten, der Betroffene neigt schneller zu Stürzen und ist gesamt gesehen viel unsicherer. Zudem trägt eine gesundere Lebensweise einen großen Anteil zum Wohlbefinden bei. Alkohol und Nikotin sollten am besten ganz vermieden werden, da es sich negativ auf das Gleichgewicht und die Gefäße auswirken kann. Viele Patienten mögen auf Grund der oft auftretenden Übelkeit gar kein " schweres" Essen mehr und nehmen sogar unbewusst, aber langsam ab. Außerdem sollte man versuchen, am Tag mindestens 2 - 3 L Flüssigkeit, am besten Wasser oder Tee, zu sich zu nehmen. Kaffee ist weniger als geeignet anzusehen.
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| Hier gibt es inzwischen viele Methoden wie z. B. - Autogenes Training - PMR ( progressive Muskelentspannung ) nach Jacobsen - Thai Chi - Yoga - Qi Gong - Musik- und Klangtherapie - Imaginationsübungen
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| Genaue Erklärungen über diese Techniken finden sie im Netz unter der direkten Eingabe in eine Suchmaschine
(www.google.de, www.yahoo.de).
Ich persönlich halte bei Menière und Schwindel THAI CHI für am geeignetsten, da hier Körperbewegungen und Atmung im Einklang stehen, das Gleichgewicht trainiert wird und sich der Patient aktiv bei den Übungen beteiligen kann. Viele Schwindelpatienten empfinden z. B. die Passivität beim autogenen Training, das stille Liegen und oft auch das Augenschliessen eher als unangenehm. Die Methode eignet sich hingegen gut in Bezug auf Ohrgeräusche und damit verbundene Einschlafstörungen, da man aus der Tiefenentspannung so schneller in den Schlaf gleiten kann. Alle Übungen bedürfen aber einem regelmäßigen Training und Anwendung, damit sie die gewünschte Wirkung - nämlich die tiefe Entspannung - erzielen können. Dazu empfiehlt sich immer leise Musik ( spezielle CD`s sind nun fast überall erhältlich ) oder auch eine sogenannte Duftlampe mit speziellen Duftölen. So werden wirklich alle Sinne positiv gereizt und können auf die Übung noch intensiver reagieren. Hier einige Tipps: - JASMIN: löst seelische Verspannungen und hebt die Stimmung |
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Siehe auch Gleichgewichtstraining bei vestibulärem Schwindelgeschehen |
Falls Sie links keine Navigationsleiste sehen: www.sh-meniere.de